Tanya Stewner

Interviews

Radiointerview mit Tanya Stewner, Radio Wuppertal
Donnerstag, 10. Juni 2010
 
"Die Kinderredaktion"
Mittwoch, 09. Juni 2010
Die Hauptfigur in deinen Büchern - Liliane Susewind - kann mit Tieren sprechen. Wenn du dir selbst ein Tier aussuchen könntest, mit dem du sprechen kannst, welches wäre es? Worüber würdest du mit ihm reden wollen?

Mein Mann Guido und ich bekommen bald zwei kleine Kätzchen. Am liebsten würde ich natürlich mit den beiden sprechen, um herauszufinden, wie wir es ihnen bei uns am gemütlichsten machen können - und wie sie heißen wollen!

Wird es nach dem aktuellen Band Liliane Susewind - Ein Panda ist kein Känguru noch weitere Bände in der Buchreihe um Liliane Susewind geben? Falls nicht - was sehr schade wäre - wie fühlt es sich an, wenn ein solches Projekt zu Ende geht?

Als ich den letzten Satz für den sechsten Lilli-Teil geschrieben habe, war ich richtig traurig, dass ich mich von Lilli, Jesahja, Bonsai und Schmidti verabschieden muss. Aber ich hatte mir ja selbst gewünscht, dass ich auch meine vielen anderen Buchideen ausleben kann. Inzwischen habe ich zwei andere Bücher geschrieben (siehe unten), was mir tierisch viel Spaß gemacht hat, und was irgendwie wichtig für mich war, um mal schriftstellerisch Luft zu schnappen. Vor kurzem hatte ich dann plötzlich eine ziemlich gute Idee für einen weiteren Lilli-Band. Ich hatte sozusagen den Kopf wieder frei für Lilli. Und die Idee ist eigentlich zu gut, um sie nicht zu benutzen …

Liliane Susewind ist ja ganz oft im Zoo. Bist du selbst auch gern im Zoo oder mochtest du ihn als Kind besonders gern? Was fasziniert dich daran?

Ich war als Kind oft im Zoo und fand es toll, dass man so viele verschiedene Tiere so hautnah erleben kann. Allerdings ist sehr wichtig, dass die Tiere dort auch genügend Platz und Abwechslung haben. In dem Zoo von Oberst Essig ist das natürlich der Fall!

Am 12. August dieses Jahres erscheint ein neues Buch von dir: Wie weckt man eine Elfe?. Wird das wieder eine Buchreihe werden und wenn es so ist, wie viele Bände sind denn geplant?

Ich habe bisher zwei Elfenbände geplant. Der erste kommt im August 2010 und der zweite erscheint im Frühjahr 2011. Die Figuren bieten genügend Stoff für noch einige weitere Bände, vor allem die Elfen sind ziemlich witzig mit ihren bekloppten Eigenheiten. Aber ich habe auch geplant, nächstes Jahr einen Jugendroman über einen Zeitreisenden zu schreiben – eine Geschichte, die mir schon länger im Kopf herumschwirrt, und die raus muss. Ich glaube, das werde ich zuerst machen.

Noch eine Frage zu deinem neuen Buch: Ist es auch etwas für die Leser der "Liliane Susewind"-Bücher? Wovon handelt es?

Die Elfenbücher sind für die gleiche „Zielgruppe“ wie die Lillibücher, also ab 8 Jahren. Es geht um zwei Zwillingsschwestern, Florentine und Pauline, die herausfinden, dass es wirklich Elfen gibt. Allerdings hat das Elfenreich ein riesen Problem, und nur die Zwillinge können ihnen helfen … Ich glaube, dass dieses Buch ebenfalls das hat, was die Leser an Lilli so mögen – es gibt zwei tolle Heldinnen, es ist spannend und es kommen ein paar ziemlich schräg-lustige Gestalten drin vor (moppelige Elfen).

Du hast bereits mit 10 Jahren begonnen, Geschichten zu schreiben - findet man auch Gedanken oder Einflüsse daraus in deinen veröffentlichten Büchern wieder?

Ja! Ich habe erst vor kurzem einen Straßennamen in einem meiner Bücher verwendet (Glockengasse), den ich mir mit 11 ausgedacht hatte! In So springt man nicht mit Pferden um, dem fünften Lilliband, stecken außerdem ein paar Ideen aus einer Geschichte, die ich mit 10 geschrieben habe („Die Pferdebande“).

Möchtest du in Zukunft ausschließlich Kinderbücher schreiben oder hättest du Lust, auch mal etwas für Jugendliche oder Erwachsene zu schreiben? Was gefällt dir am Schreiben von Kinderbüchern so gut?

Ich möchte am liebsten für alle schreiben! Im Frühjahr 2011 erscheint mein All-Age-Roman „Das Lied der Träumerin“. Darin geht es um ein 18-jähriges Mädchen, Angelia, das davon träumt, nach London zu gehen und Musikerin zu werden. Es ist eine ziemlich persönliche Geschichte. Ich habe selbst als Studentin zwei Jahre in London gelebt und in die Geschichte viel von meinem damaligen unbändigen Träumen und Hoffen und meine Liebe zur Musik einfließen lassen.

Es ist ja gar nicht so einfach, einen Verlag zu finden, der die eigenen Bücher veröffentlicht. Wie hat das denn bei dir geklappt?

Es war echt schwer. Erst nach insgesamt 24 Absagen habe ich eine Zusage bekommen (von Fischer Schatzinsel).

Als erfolgreiche Autorin zu arbeiten, bringt ja nicht nur das Schreiben mit sich. Wie gefällt dir die Zusammenarbeit mit dem Verlag? Machst du gern selbst Lesungen?

Ich bin sehr froh, beim Verlag Fischer Schatzinsel gelandet zu sein. Das Team dort gibt sich wirklich sehr viel Mühe, die bestmöglichen Bücher herauszubringen, und steckt viel Liebe in jedes Projekt. Außerdem ist meine Lektorin Simone Hennig die beste Lektorin auf der Welt! (Schöne Grüße )

Du hast früher mal als Übersetzerin und Lektorin gearbeitet. Vermisst du diese Arbeit oder füllt dich die Schriftstellerei vollkommen aus?

Ich wollte schon immer Schriftstellerin werden und Geschichten erzählen. Übersetzen und Lektorieren hat mir zwar auch Spaß gemacht, aber selber zu schreiben, ist noch viel schöner!

Das Interview führten Daniela Möhrke und die Kinderredaktion

Quelle: www.diekinderredaktion.de


Video-Interview mit Tanya Stewner
Mittwoch, 02. Juni 2010
Das Interview führte Simone Hennig.
"Die Bücherkinder"
Mittwoch, 12. Mai 2010
1.    Wie lange brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?

Für ein Liliane-Susewind-Buch brauche ich etwa zwei Monate. Früher habe ich länger gebraucht, aber ich werde mit jedem Buch schneller. Für ein Jugend- oder Erwachsenenbuch benötige ich aber natürlich mehr Zeit – die sind ja auch dicker!

2.    Wissen Sie am Anfang der Geschichte schon, wie sie enden wird?

Ja, ich mache immer erst ein Exposé, bevor ich zu schreiben anfange. Das heißt, dass ich die komplette Geschichte schon im Kopf habe, wenn ich den ersten Satz schreibe.

3.    Wo bekommen Sie die Ideen für Ihre Bücher her?

Von oben. :)

4.    An welchem Ort schreiben Sie?

Am liebsten im Freien unter einem Baum oder auf dem Balkon. Im Winter schreibe ich in meiner Schreibecke, auf einem alten Sofa mit dem Laptop auf dem Schoß.

5.    Welches Ihrer geschriebenen Bücher ist Ihr persönlicher Liebling?

Eigentlich immer das, das ich gerade schreibe. Aber mein Buch, „Das Lied der Träumerin“, das im Frühjahr 2011 erscheint, liegt mir ganz besonders am Herzen, weil es sehr persönlich ist und weil ich es mit sehr viel Herzblut geschrieben habe. Ein Buch für Träumer …

6.    Was wollten Sie als Kind gerne werden?

Schriftstellerin. Seit meinem zehnten Lebensjahr war es immer mein großer Traum, Bücher zu schreiben.

7.    Waren Sie früher in der Schule gut in Deutsch?

Ab der fünften Klasse hatte ich immer eine Eins. Vorher, in der Grundschule, war ich allerdings ziemlich schlecht … in allen Fächern.

8.    An welches Buch aus Ihrer Kindheit können Sie sich besonders gut erinnern?

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Ich war fasziniert davon, dass das, was Bastian da liest, im gleichen Moment wirklich irgendwo geschieht.

9.    Was lesen Sie gerade?

Mehrere Bücher gleichzeitig: „Lucian“ von Isabel Abedi, „Handbuch des Kriegers des Lichts“ von Paulo Coelho und „Tag und Nacht“ von Virginia Woolf.

10.    Welchen Film haben Sie zuletzt im Kino gesehen?

„Avatar“, mit 3-D-Brille. War super!

11.    Was war der peinlichste Moment in Ihrem Leben?

Jedes Mal, wenn ich in der Grundschulzeit etwas Vorlesen musste, war das unglaublich peinlich, weil ich dann immer angefangen habe zu stottern und keinen Ton mehr rausbekommen habe. Schon verrückt, dass ich heute Lesungen im ganzen Land halte …

12.    Mit wem würden Sie gerne einen Tag den Platz tauschen?

Eigentlich finde ich mein eigenes Leben so spannend, dass ich keinen Tag davon verpassen möchte. :-)

13.    Können Sie diesen Satz für uns beenden? Es war einmal ...

… ein Frosch, der glaubte, er sei ein Vogel. Und weil er wirklich von ganzem Herzen daran glaubte, wuchsen ihm eines Tages Flügel und er flog quietschend vor Glück davon …

Das Interview führte Stefanie Leo

Quelle: www.buecherkinder.de

"Liliane-Susewind.de"
Montag, 15. März 2010
Frage:    Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Antwort:    Seit ich zehn Jahre alt war und meine ersten Geschichten geschrieben habe, war es mein großer Traum, Schriftstellerin zu werden.

Frage:    Haben Sie schon immer gerne geschrieben?
Antwort:    In der Grundschule hatte ich große Probleme mit dem Lesen und Schreiben, aber ab der fünften Klasse hat sich das komplett geändert und ich hatte plötzlich unglaublich viel Spaß daran.

Frage:    Wo schreiben Sie am liebsten?
Antwort:    Im Freien! Unter einem Baum, im Garten auf der Wiese oder auf dem Balkon. Im Winter sitze ich in meiner Schreibecke auf einem alten Sofa unter dem Dach und schaue beim Schreiben durch das Dachfenster in den Himmel.

Frage:    Wann schreiben Sie am liebsten?
Antwort:    Tagsüber, wenn viel Licht ist.

Frage:    Machen Sie sich einen richtigen Zeitplan zum Schreiben?
Antwort: Ich halte mir in meinem vollen Terminkalender „Schreibtage“ frei. Auf diese Tage freue ich mich immer ganz besonders.

Frage:    Wie schreiben Sie Ihre Ideen nieder? Am Rechner, in ein Notizheft etc.?
Antwort:    Eigentlich schreibe ich am liebsten mit der Hand auf Papier. Aber leider muss man das dann hinterher alles abtippen, und das ist eine Mordsarbeit. Deswegen arbeite ich inzwischen immer direkt am Computer.

Frage:    Warum schreiben Sie gerne Kinderbücher?
Antwort:    Bei Kinderbüchern kann man seine Phantasie am besten ausleben und magische Elemente mit hinein nehmen, die in Erwachsenenbücher nicht so gut passen würden. Ich schreibe trotzdem auch gern Bücher für Erwachsene. Da kann ich sehr viel von mir selbst und meinen Gedanken und Gefühlen einbringen.

Frage:    Wie lange benötigen Sie, um eine Liliane Susewind-Geschichte zu schreiben?
Antwort:    Etwa drei Monate.

Frage:   Was fasziniert Sie am Schreiben?
Antwort:    Ich liebe es, mich hinzusetzen und einer Geschichte, die in meinem Kopf herumspukt, freien Lauf zu lassen. Dabei kann ich das zu Papier bringen, was in meinem Herzen und in meinem Kopf ist. Manchmal merke ich dabei gar nicht, wie die Zeit vergeht, und bin stundenlang so vertieft in meine Geschichte, dass ich nicht einmal die Türklingel höre.

Frage:    Was machen Sie gerne, wenn Sie gerade nicht schreiben (Hobbys)?
Antwort:    Musik ist meine zweite große Leidenschaft. Zusammen mit meinem Mann Guido schreibe ich eigene Lieder. Meistens spielt er Gitarre und ich singe dazu.

Frage:    Was ist Ihr Lieblingsessen? Ihr Lieblingsort? Ihr Lieblingsfilm?
Antwort:    Ich liebe Mangos. Mein Lieblingsort ist London, mein Lieblingsfilm ist Disneys „Dschungelbuch“.

Frage:    Was raten Sie jungen Schreibern?
Antwort:    Schreibt das, was aus euch raus will, und nicht das, was anderen gefallen würde.

Das Interview führte Simone Hennig

Quelle: www.liliane-susewind.de

"Die Blaue Seite"
Mittwoch, 10. Februar 2010
die-blaue-seite.de: Hätten Sie damit gerechnet, dass Liliane Susewind so ein Erfolg werden würde?

Tanya Stewner: Mit solch einem Erfolg konnte natürlich niemand rechnen. Allerdings gab es schon früh tolle Reaktionen auf das Lilli-Manuskript, und ich hatte gehofft, dass das Buch auf die breite Leserschaft ähnlich wirken würde wie auf meine „Testleser“. Es war allerdings sehr schwer, einen Verlag zu finden. Ich habe viele Absagen bekommen, bevor es irgendwann dann doch geklappt hat.
 
die-blaue-seite.de: Was mögen Sie besonders an Lilli?

Tanya Stewner: Lilli ist trotz ihrer Besonderheit, mit Tieren sprechen zu können und Pflanzen zum Blühen zu bringen, eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie hat die gleichen Probleme und Ängste wie andere in ihrem Alter auch. Aber durch ihre Gabe ist natürlich gar nichts normal in ihrem Leben. Ich glaube, diese Mischung gefällt mir an ihr am besten. (Außerdem wollte ich früher auch immer solche Locken haben wie Lilli.)
 
die-blaue-seite.de: Ich bin ein großer Fan der Reihe und finde es besonders gut, dass die Tiere in den Büchern so sind wie echte Tiere. Zwar lustig und witzig, aber sie bleiben dabei Tiere und sind nicht wie Menschen. Schreiben Sie immer über Ihre Lieblingstiere?

Tanya Stewner: Ich suche für jeden Lilli-Band ein neues Haupttier aus, das ich selbst gern mag. So kann ich mir am leichtesten Geschichten dazu ausdenken. Ich versuche bei den Tierbeschreibungen außerdem, typische Verhaltenweisen der Tiere beizubehalten Der Hund Bonsai hebt z.B. überall das Bein, die Katze Frau von Schmidt putzt sich gern das Fell etc. Aber dadurch, dass ich ihnen Worte in den Mund lege, sind sie natürlich schon ein wenig vermenschlicht. Ich bemühe mich aber, sie trotzdem Tier sein zu lassen.
 
die-blaue-seite.de: Lilli ist ja im ersten Band sehr schüchtern und wird in den Folgebänden durch die Dinge, die sie erlebt, immer mutiger. Sind Sie selbst mutig oder schüchtern?

Tanya Stewner: Ich war zu meiner Grundschulzeit ziemlich schüchtern und auf der Gesamtschule eher angepasst. Erst auf der Uni, während des Studiums, habe ich gemerkt, dass das Leben viel intensiver und interessanter wird, wenn man öfter mal ein wenig mutig ist. Mutig zu sein bedeutet für mich auch, dazu zu stehen, was und wie man ist – auch wenn man nicht „reinpasst“. Darum geht es ja auch in den Lilli-Büchern.
 
die-blaue-seite.de: Im dritten Lilli-Band spielt ein Mädchen im Rollstuhl mit. Das fand ich sehr gut. Wie kamen Sie auf die Idee?

Tanya Stewner: In den Lilli-Büchern kommen oft Figuren vor, die nicht der so genannten Norm entsprechen. Lillis Vater ist Hausmann, Lillis Mutter Karrierefrau, Lillis Oma Technikfreak, der Bürgermeister aus dem Dörfchen der Nordsee ist ein Italiener, die Eltern der neuen Mitschülerin aus dem Pferde-Band sind ein lesbisches Ehepaar, und die Heldin aus dem Delphin-Band sitzt im Rollstuhl. Mir macht es einfach Spaß, das Gewohnte und Normale auf den Kopf zu stellen und es dadurch zu hinterfragen. Das ist die Lilli-Philosophie.
 
die-blaue-seite.de: Werden Lilli und ihr bester Freund Jesahja sich in irgendwann mal ineinander verlieben?

Tanya Stewner: Das werde ich oft gefragt, aber eigentlich habe ich das nicht geplant. Sie sind einfach richtig gute Freunde, und das ist meist viel mehr wert als ein kurzes Verknalltsein.
 
die-blaue-seite.de: In den Lilli-Büchern geht es auch oft um Tierschutz. Sind Sie selbst Tierschützerin?

Tanya Stewner: Ja, ich bin Mitglied in mehreren Tierschutzorganisationen.
 
die-blaue-seite.de: Haben Sie selbst Tiere? Wenn ja, welche?

Tanya Stewner: Leider nein! Ich hätte sehr gern einen Hund, aber ich bin so viel unterwegs, dass ich mich nicht regelmäßig um ihn kümmern oder mit ihm Gassi gehen könnte.
 
die-blaue-seite.de: Haben Sie noch einen anderen Beruf oder sind Sie nur Schriftstellerin?

Tanya Stewner: Mittlerweile bin ich nur noch Schriftstellerin. Dafür bin ich sehr dankbar, denn Bücherschreiben war immer mein Traumberuf, und ich bin sehr froh, dass ich ihn nun mit Herz und Seele leben kann. Früher habe ich Romane vom Englischen ins Deutsche übersetzt.
 
die-blaue-seite.de: Kommt Lilli so wie „Tintenherz“ irgendwann mal ins Kino?

Tanya Stewner: Das ist sehr gut möglich. Aber Genaueres darf ich noch nicht verraten. ;)
 
die-blaue-seite.de: Was war die verrückteste Frage, die Ihnen mal in einem Interview gestellt wurde?

Tanya Stewner: Bei einer Lesung hat mich mal ein Junge gefragt, ob ich selbst mit Tieren sprechen könnte. Als ich „Leider nein“ sagte, erzählte er mir, dass er mit Tieren sprechen könne und sich jeden Tag mit seinem Meerschweinchen unterhält.
 
die-blaue-seite.de: Sind die Lilli-Bücher auch für Jungs?

Tanya Stewner: Ja! Lilli ist zwar die Hauptfigur, aber ihr bester Freund Jesahja spielt eine ebenso große Rolle wie sie. Deswegen sind die Bücher genauso für Jungs wie für Mädchen.
 
die-blaue-seite.de: Gibt es die Lilli-Bücher auch im Ausland?

Tanya Stewner: Ja! Bald wird Lilli auf Französisch, auf Schwedisch, Japanisch und auf Koreanisch erscheinen. Vielleicht kommen auch noch mehr Länder dazu. Das würde mich natürlich sehr freuen!
 
Das Interview führte Marie Celicz
Foto: Martin Gries

Quelle: www.die-blaue-seite.de